Archive for Juli, 2015

Die Zeit heilt keine Wunden!

Die Zeit heilt keine Wunden!
Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Psalm147:3

Und wir können über unsere Verletzungen auch kein Gras wachsen lassen!
Denn es heilte sie weder Kraut noch Pflaster, sondern dein Wort, Herr, das alles heilt. 

Weisheit Salomos 16:12

  
#authentisch #leben #Heilung #Befreiung #Weitersagen

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Beherrsche deine Gedanken 

Kain und Abel
Und Kain ging weg vom Angesicht des Herrn und wohnte im Lande Nod. 1. Mose 4, 16

Ich fange die Predigt heute mal von hinten an.Wer von Ihnen möchte in einem Land leben das übersetzt heißt: Ort der Ruhelosigkeit, Heimatlosigkeit, Elend, Unstetigkeit, Flucht, Wanderung. Kain landete genau dort, nachdem er seinen Bruder Abel erschlagen hatte.

Ich gehe davon aus, dass hier lauter Menschen sitzen die sich im Herzen wünschen, dass es ihnen gut geht. Die Ehe gut läuft,die Kinder artig und pflegeleicht sind. Der Chef oder die Chefin freundlich.Ein gutes konstruktives Miteinander im Kollegenkreis.
Auf den Ämtern und Behörden sitzen lauter freundliche ihnen zugetane Mitarbeiter, die alles nur Mögliche tun, damit ihre Anträge schnell und zu ihrer Zufriedenheit bearbeitet werden.

Dahinein passt auch das folgende Gebet sehr gut:

Lieber Gott, bis jetzt geht´s mir heute richtig gut. Ich habe heute noch nicht getratscht und auch noch nicht meine Beherrschung verloren. Ich war noch nicht gehässig, fies, egoistisch und zügellos.

Ich habe noch nicht gejammert, geklagt, geflucht oder Schokolade gegessen. Geld habe ich auch noch nicht sinnlos ausgegeben. 

Aber in ungefähr einer Minute werde ich aus dem Bett aufstehen und dann brauche ich wirklich deine Hilfe.

Diese Familiengeschichte ist ein Drama.

Adam und Eva, wollen sein wie Gott, selbstbestimmt leben. Frei sein. Die Folge: Dornen und Disteln, Schmerzen und Tod.

Die beiden ersten Söhne, Zeichen für einen Neuanfang, die Hoffnung für die Zukunft. 

Doch sie verlieren beide Söhne. Der eine wird erschlagen, der andere muss gehen – weg vom Angesicht des Herrn.

Aber was für ein Glück, das uns so etwas nicht passiert.

Wir sind ja Christen, haben unsere guten christlichen Moralvorstellungen und Maßstäbe. Wir wissen wie das Leben funktioniert, haben alles im Griff.

Es sind immer die anderen, bei denen es scheitert und oft können wir genau sagen warum das bei den anderen falsch läuft.

Und dann auf einmal wachen wir auf, es gibt einen Knall, ein unvorhergesehenes Ereignis …

    Eine unfreundliche Begegnung und zack, sind da diese komischen Gedanken da. Dieser ….

Wir stimmen dem Prediger zu am Sonntag, wenn es um die Nächstenliebe geht, vergessen aber schon mal unsere gute Erziehung, wenn uns irgendwo ein persönlicher Nachteil entsteht. Beiden unpassenden Gelegenheiten kommt dann doch heraus was in unserem Herzen ist.

Ich möchte mich bei der Länge des Predigttextes auf diese eine Textpassage konzentrieren.

Es ist dieses Gespräch von Gott mit Kain.

Kain was denkst du gerade? Nichts!

Kain, du kannst mir doch nichts vormachen, komm sag schon was bewegt dich?

Nichts!

Warum senkst du dann deinen Blick und kannst mir nicht in die Augen schauen? 

Da wurde Kain sehr zornig, und sein Gesicht senkte sich.

Und der HERR sprach zu Kain: Warum bist du zornig, und warum hat sich dein Gesicht gesenkt?

Ist es nicht so, wenn du nichts unrechtes vorhast, kannst du mir in die Augen schauen? Wenn du aber Gedanken der Rache, des Neides , der Bitterkeit, der Unversöhnlichkeit in deinem Herzen bewegst – dauert es nicht mehr lange und du tust anderen und dir Schaden. Böse Gedanken wollen von dir Besitz ergreifen, du aber sollst über sie herrschen.

Manchmal halten wir so an Erlebnissen Enttäuschungen fest, bewegen die in unserem Herzen.

Grad nach so einem handfesten Streitgespräch, fallen uns später all die Argumente die wir dem Anderen alle noch hätten an den Kopf knallen können.
Psalm 19,15: Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes und das Gespräch meines Herzens vor dir, Herr, mein Fels und mein Erlöser.

Das Problem ist,alle Bitterkeit, alles Gift was wir über andere ausschütten, muss erst durch uns hindurch.

Das Gift, was wir ausbrüten, vergiftet zu erst uns selbst, ehe wir Gelegenheit haben es nach außen zu bringen.

Aber umgekehrt ist es genauso.

Alles was du an Gutem bewegst, wo du jemanden anderen eine Freude machen willst, jemanden Segnen willst, das muss auch erst durch dich durch.

Wenn du dir schon vorher ausmalst, wie du den anderen überraschen kannst, ihm eine Freude machst.

Wir müssen verstehen: Alles was ich anderen tue, tue ich immer zuerst mir selber.

Es fängt in meinen Gedanken, in meinem Willen an. Es ist meine Entscheidung was ich denke und ich habe Einfluss darauf.

Und genau hier sagt Gott zu Kain. Herrsche über deine Gedanken und Gefühle.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten.

Achte auf deine Taten, sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er bestimmt dein Leben.

Wohin läuft eigentlich mein Leben. Welche Richtung gebe ich vor. Wer bist du in einem Jahr, in zehn Jahren.

Bist du auch unterwegs wie Kain, weg vom Angesicht des Herrn – in das Land Nod, dem Ort der Ruhelosigkeit, der Heimatlosigkeit, des Elends, der Unstetigkeit, der Flucht, der Wanderung.

Was ist das Zielfoto von deinem Leben?

Überlege mal, jemand müsste kurz vor deinem Tod einen Bericht über dein Leben schreiben.

Was wünscht du dir, was man über den Verlauf deines Lebens schreiben wird.

Immer nörgelnd, nie zufrieden, immer mit sorgenvollen Blick?

Was ist die gute Nachricht, bei solch einem Predigttext?

Die gute Nachricht ist: Gott traut uns/ dir etwas zu. Wie so ein Trainer, steht er an der Seitenlinie und feuert uns/ dich an.
Du aber, herrsche über deine Gedanken!

Gott erwartete dies von Kain, da gab es noch kein inneres Heilungsseminar, da gab es noch keine Erlösung durch Jesus Christus, noch keine Vergebung. Da gab es noch kein Mosaisches Gesetz, dass den Umgang miteinander regelte.

Gott hatte ein Geschöpf geschaffen, dass in der Lage war und ist, Einfluss zu nehmen über die eigenen Gedanken.

Es ist die einfache Aufforderung, sich Gedanken über die eigenen Gedanken zu machen, die ich habe und zu schauen wo sie hinführen.

Um wie viel einfacher haben wir es heute.

Schon im AT

Psalm 107, 17- 19 Die Toren, die geplagt waren um ihrer Übertretung und um ihrer Sünde willen, 18 dass ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden, 19 „die dann zum Herrn riefen in ihrer Not“ und er half ihnen aus ihren Ängsten, 20 er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben

Er sande sein Wort und machte sie gesund.

Aus der Seelsorge wissen wir, dass schon nur durch das Umsetzten von geistlichen Wahrheiten aus dem Wort Gottes, Beziehungen wieder heil werden.

Menschen wieder Hoffnung bekommen.

Entschuldigt bitte wenn ich das sage: Aber, es gibt geistliche Gesetzmäßigkeiten, Grundwahrheiten in der Bibel zu einem gesunden Leben miteinander, die, wenn sie umgesetzt werden würden, dein Leben,deine Beziehungen; eine ganze Nation oder Generation verändern können.

Da muss ich noch nicht einmal Gott bemühen.

Er sandte sein Wort und machte sie gesund.

Wenn wir aber Gottes Maßstäbe für ein gutes Miteinander als altmodisch beiseite räumen, müssen wir uns nicht wundern über die Folgen.

Wenn die Bibel uns nicht verändert,

werden wir anfangen die Bibel zu verändern.

In manchen christlichen Kreisen kommt das ganz komisch an, wenn ich sage: Du musst dich entscheiden positiv zudenken.

Da ist dann sofort die Angst: Oh, ein Esoteriker …

Was haltet ihr davon:

Werdet verändert, oder Verändert Euch, durch die Erneuerung eures Denkens Römer 12, 2

Oder der hier:  2.Kor 10, 3-5

3 Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch;

4 denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir Vernünfteleien

5 und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi

Das Denken zu verändern passiert nicht durch „ Bet mal für mich“

So wie unser Denken durch die Jahre programmiert wurde, durch unsere Eltern, Umstände, Erfahrungen und Erlebnisse,so kann es nur verändert werden durch deine aktive Mitarbeit.

Es geht nicht darum hier irgendjemanden einen Gefallen zu tun.

Es geht um dein ganz persönliches Leben und Wohlbefinden und inneres Gleichgewicht.

Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst – fängt nun mal bei dir selbst an.

Dein Leben kann zurzeit beherrscht sein von negativen Umständen, Beziehungsschwierigkeiten. Eine schwierige Arbeitsstelle, einem komischen Chef.

Aber auch Krankheit, finanzielle Nöte usw.

Aber über eins können weder Umstände,noch Mächte und Gewalten herrschen.

Es ist dein freier Wille, du kannst entscheiden was du denkst.

In Lukas 8 wird die Geschichte vom besessenen Gerasener erzählt.

In Gebundenheit gekommen, von Menschen eingefangen in verschiedene Therapieeinrichtungen eingewiesen immer wieder ausgebrochen.

Ein Typ der Stimmen hört, die ihn wahnsinnig werden lassen.

Aber all diese Umstände konnten ihn nicht davon abhalten zu Jesus zu gehen und nicht vor ihm weg zu laufen.

Hätten die Dämonen Macht gehabt, hätten sie ihn in die Wüste geschickt, aber doch nicht zu Jesus.

Es ist die Entscheidung deines Willens, ein neues lebendiges, kreatives, schöpferisches Leben mit Gott anzufangen.

Es ist die Entscheidung deines Willens, heute den Weg der Freiheit zu wählen raus aus deinem negativen Denken.

Wie geht das?

Jetzt zum Abschluss ein praktischer Tipp.

Bete zuallererst: Jesus. Dein Heiliger Geist führt uns in alle Wahrheit. Deswegen bitte ich dich, Heiliger Geist, sei du der Wächter an der Tür meiner Gedanken. Sprich mich an, wenn ich anfange Gedanken nachzugehen die nicht gut für mich und andere sind und hilf mir das zu denken, was du über mich und über andere denkst. Amen

Was das ganze noch verstärkt und unterstützt ist Fürbitte.

Immer wenn sich Gedanken der Sünde, des Ärgers, des Zornes, der Sorgen usw. breit machen wollen, fängst du an Fürbitte zu tun.

In 1.Johannes 5,14 steht:

Wir dürfen uns darauf verlassen, dass Gott unser Beten erhört, wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht. Und weil Gott solche Gebete ganz gewiss erhört, dürfen wir auch darauf vertrauen, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten.

Was will Gott? 1. Tim. 2,4
Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Was jetzt passiert ist folgendes:
Auf jeden negativen Gedanken, jede Versuchung antwortest du konsequent mit Fürbitte. Für wenn auch immer.

Und Gott erhört dein Gebet.

Und in der Hölle steht dein Name am schwarzen Brett.

Bitte nicht mehr, Sabine, Manfred, Olga, Helmut … mit negativen Gedanken angreifen. Die antworten neuerdings auf jeden Angriff mit Fürbitte die von Gott erhört wird.

Lege dich mal fest das nur für eine Woche zu machen.
Aber schon nach einer Woche wirst du feststellen, dass sich Dinge, Beziehungen, Lebensumstände in deinem Leben verändern. Das du dich selbst veränderst.

Übrigens, wenn du gebunden bist an irgendwelche Süchte, Abhängigkeiten usw. ist dies auch ein Weg frei zu werden.
Besiege alte Gewohnheiten, indem du dir neue Gewohnheiten zulegst: Praktische Beispiele …
Ich wünsche uns miteinander, dass wir unseren Blick erheben können, uns hinbewegen zum Angesicht des Herrn und Herrschaft ausüben über unsere Gedanken. 

Amen.

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