Archive for Juli, 2016

Sei dankbar und bleibe hungrig!

Wenn wir zufrieden sind mit dem was wir erreicht haben und uns zurücklehnen, hören wir auf zu wachsen und rosten ein.

Wenn wir undankbar sind für das was wir erreicht haben, werden wir immer unzufrieden sein, egal was in unserem Leben noch dazu kommt.

Das Geheimnis ist: Dankbar zu sein für das was ist, und gleichzeitig hungrig zu bleiben nach dem Mehr in unserem Leben.
#authentisch #ehrlich #leben 

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In der Welt habt ihr Angst …

In der Welt habt ihr Angst …

Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33 

Die Einfachheit, die Christus im Umgang mit Seinen Jüngern an den Tag legt, steht im starken Kontrast zur Art der Verkündigung einiger selbsternannter Propheten unserer Tage. 

Sie versprechen ein Leben voller Segen, stets in Sieg und Freude. Um das Ganze noch zu steigern, hat eine der christlichen Gruppen, die sich in den letzten Jahren formiert hat, ein neues Leitthema: „Schluss mit dem Leiden!“ 

Christus kam nicht durchs Hintertürchen und verheimlichte die Realität nicht vor Seinen Jüngern. Er proklamierte klar und direkt: „In der Welt habt ihr Angst“. 

Es war nicht nötig weitere Erklärungen zu liefern, denn die Jünger sahen mit ihren eigenen Augen, wie Jesus auf der Erde litt. Sie hatten miterlebt, wie Er mit Hunger, Erschöpfung und Kälte kämpfte. Täglich musste Er den Ansturm der Massen bewältigen, mit ihren unaufhörlichen Nöten, Eigeninteressen und ihrer Besserwissererei. Gleichzeitig hatte Er mit vieler Art Verdächtigungen, Anschuldigungen und Aggressionen von Seiten der religiösen Leiter Seiner Zeit zu kämpfen. Und wie viele Ängste hatte er wegen dem Verhalten der Ihm am nahestehendsten Menschen zeitweise zu erleiden? All dies gehörte zu Seinem irdischen Leben. 

Bei dieser Gelegenheit fügt Jesus ein paar wichtige Prinzipien an. Ein Großteil des Leides in Zeiten der Bedrängnis kommt nicht von dem Umstand selbst, sondern hängt stark davon ab, wie wir auf ihn reagieren. 

Normalerweise ist unsere Reaktion negativ, weil wir von den Ereignissen überrascht werden. Wie blauäugig unsere Erwartungen an das Leben manchmal sind, kommt immer dann zum Ausdruck, wenn wir überrascht ausrufen: „Warum muss mir das passieren?“ 

Jesus hatte Seinen Jüngern die Realität mitgeteilt, damit sie in Ihm Frieden haben können. So konnte keiner von ihnen im Nachhinein sagen, dass sie niemand gewarnt hat, welche Konsequenzen sie als Jünger des Messias zu erwarten hätten. 

Somit wurde ein wichtiges Hindernis, das schnell zu Konflikten hätte führen können, aus dem Weg geräumt. Er erklärte Seinen Jüngern diese Dinge, damit sie als Gotteskinder Frieden in Ihm finden können. 

Frieden selbst in den schwierigsten Umständen zu behalten ist ein Kennzeichen derer, die sich vom Geist Gottes abhängig machen und nicht von ihren eigenen Sehnsüchten. Es bedeutet nicht, dass sie von Schwierigkeiten und Leid befreit sind, sondern dass sie inmitten des stärksten Sturmes eine innere Ruhe erleben, die menschlich unerklärlich ist. Egal was sie umgibt, sie bewahren Haltung und lassen sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen. 

Christus wies jedoch klar darauf hin, dass sie diesen Frieden nur durch Ihn bekämen. Er ist weder Produkt einer besonderen Disziplin noch die Konsequenz der Erfüllung verschiedener Glaubensriten. Ebenso wenig erhalten wir uns diesen Frieden durch die einmal getroffene Entscheidung für ein Leben mit Christus. Er liegt in der Person Christi und nur die Ihm nahe sind, haben Zugang zu diesem Frieden. In letzter Instanz gründet sich der Frieden auf Christi Sieg, nicht auf unseren. 

Denkanstoß: Gott entschied in Seiner Weisheit, uns nicht den Frieden zu geben, sondern stattdessen Zugang zu der Person, die den Frieden innehat. Dadurch sind wir aufgefordert, stets nach Ihm, der die ewige Quelle des Lebens und der Fülle ist, zu suchen.
(Auszug aus: „Erhebe deine Augen“ Andachten für Nachfolger / Christopher Law)

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PokémonGo und die Apostelgeschichte 

In den letzten Tagen, bei meinen Laufrunden, sind mir unwahrscheinlich viele Menschen begegnet mit gesenktem Haupt. Nun hat das nicht irgend etwas mit einer neuen Demutswelle zu tun sondern der Geist ist los. Oder vielleicht eher die Geister! PokémonGo

Alle die jetzt denken, dies sei etwas völlig Neues, muss ich nun leider enttäuschen. Denn das Prinzip, dass jemand sich aufmacht um eine bestimmte Person zu finden ist uralt und steht schon in der Bibel.

Apostelgeschichte 8:26-30
Der Kämmerer aus Äthiopien

Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, welcher ihren ganzen Schatz verwaltete, der war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? …

Hier in diesem Pokémon-Spiel, geht es nur darum Figuren und Punkte zu sammeln, ein bisschen Anerkennung zu bekommen und so weiter..

Doch, wenn wir uns vom Geist Gottes leiten lassen, um Menschen zu finden die unsere Hilfe brauchen, geht es um viel viel mehr.
Die Herausforderung für uns Christen ist, im Alltag die Stimme Gottes zu hören, so dass Gott uns aufmerksam machen kann, oder uns senden kann wie Philippus, um die Menschen zu finden denen Gott helfen möchte.

Ach übrigens, die Freude, richtig auf die Stimme Gottes gehört zu haben und dann auch noch sich von Gott gebrauchen zu lassen um andere Menschen zu segnen, diese Freude kann kein Spiel dieser Welt ersetzen, auch wenn es von Millionen gespielt wird.
In diesem Sinne, entscheide selbst von wem du dich leiten lässt.

Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8:14

Jürgen Werth Bautzen 

#Bibel #PokemonGo

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