Archive for Dezember, 2017

Die Bibel und die Politik.

Die Bibel und die Politik.

Ehe es hier zu einigen Verirrungen und Verwirrungen kommt, in Bezug auf meine letzten Beiträge, möchte ich noch folgendes ergänzen.

Natürlich, sagt die Bibel sehr viel über Politik und sie fordert uns auch dazu auf, uns aktiv einzumischen, auf Unrecht hinzuweisen und mitzuhelfen es zu beseitigen.

Wir stehen mit beiden Beinen auf dem Boden dieser Erde, mitten im realen Leben, aber unsere Herzen sind im „Himmel“, und ich hoffe mal im Dauergespräch mit Gott. 🙏

Von dort können wir Mut empfangen Dinge zu verändern, in unserem Leben und in unserer Umgebung.

Es waren Christen, die auf das Unrecht der Sklaverei hingewiesen haben und dafür gesorgt haben dass die Sklaverei zu Ende geht.

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“, ist eine mit der wichtigsten Aufgaben für uns, dazu muss ich wissen was in der Stadt und im Land läuft und mich informieren.

Dass die Mauer 1989 gefallen ist, ist den Umstand zu verdanken, dass es Christen gegeben hat die angefangen haben zu beten und sich zu erheben.

Das gilt auch für uns heute noch, dass wir uns für die Schwachen und Bedürftigen einsetzen, darauf hinweisen wo politisches Unrecht geschieht und wo es uns möglich ist, aktiv mit zu arbeiten.

Ich vertrete nicht ein Christsein, dass sich zurückzieht, in eine geistliche Nabelschau, sich ständig den Puls fühlt, von der „bösen Welt“ abgeschottet lebt und alle anderen verurteilt, die nicht so leben wie sie.

Doch die Botschaft von Jesus Christus, war weder ein Aufruf zur Revolution, noch dazu ein politisches System zu stürzen!!!

Seine ersten öffentlichen Worte waren und sie gelten auch heute noch:

Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbei gekommen.

Die Bergpredigt, war an das Volk Gottes gerichtet und nicht an die Heiden!!!

Der Mensch ist von sich aus überhaupt nicht in der Lage, mit seinem ganzen Ego und Stolz, die Bergpredigt zu leben.

Wieso sollte Jesus ein neues Gesetz aufrichten, wozu niemand in der Lage ist es zu leben?

Wir können die Aussagen der Bergpredigt nur leben, wenn zuvor etwas in unserem Herzen passiert ist, nämlich dass wir eine Entscheidung getroffen haben, unser Leben, unter die Herrschaft Gottes zu stellen und das nicht mehr wir über unser Leben bestimmen, sondern uns von Gottes Güte, Gnade, Vergebung und Liebe leiten lassen.

Das geht nur, wenn der lebendige Gott in deinem Herzen wohnt.

Das was Jesus sagte, war also keine politische Botschaft für ein irdisches Reich, sondern eine Einladung, Gottes Reich ins eigene Herz aufzunehmen und daheraus die Veränderung zu leben, im eigenen Leben in der Familie und auch in der Gesellschaft.

Also, mischt euch ein, betet für die Politiker, für die Verantwortlichen, für die Lehrer und so weiter.

Und lebt euer Christsein in dieser Welt so, dass die positiven Veränderungen in eurem Leben zu sehen und zu spüren sind, dass es einlädt Jesus kennen zu lernen.

Seid gesegnet dazu.

Werthvolle Grüße Jürgen

#authentisch #ehrlich #leben<<
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ALLE JAHRE WIEDER … WIEDER UND WIEDER …. Unser Leben besteht oft aus Wiederholungen.

ALLE JAHRE WIEDER … WIEDER UND WIEDER ….

Unser Leben besteht oft aus Wiederholungen.

Auch bei Jesus herrscht ein ständiges Kommen und Gehen

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ (Matth.11/28) und „Gehet hin in alle Welt und mach zu Jüngern alle Völker.“ (Markus 16/15)

Das sind beides Aussagen, welche sich gegenüberstehen und durch die Liebe Gottes miteinander fest verbunden sind.

Es ist ein ständiger Kreislauf. Das eine kann das andere nicht ersetzen und das eine kann gegen das andere nicht ausgespielt werden.

Die Liebe Gottes beginnt auf jeden Fall mit dem:

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.

Wenn wir Gottes Liebe, die Vergebung unserer Schuld im eigenen Leben erfahren haben, dann hält uns nichts mehr auf den Stühlen und in den Kirchenbänken. Die Liebe treibt uns hinaus auf die Straßen und Plätze an die Hecken und Zäune und an die Enden der Welt, um allen Menschen zu verkünden, was für einen wunderbaren liebevollen Gott wir haben.

Doch zuerst ist das Kommen zu Jesus dran.

Am Anfang steht immer die Einladung, Gottes Liebe zu empfangen, Heilung und Vergebung.

Es geht darum, die eigene Schuld los zu werden, das eigene Versagen, die Verirrungen und Verwirrungen im eigenen Leben Jesus zu bringen. Und nicht nur einmal, sondern wieder und wieder.

Und wie schon ganz am Anfang der Bibel, als der Geist Gottes über dem Chaos schwebte, so kann auch Gottes Heiliger Geist über den Chaos deines Lebens schweben.

Der Heilige Geist zeigt uns die Wahrheit über unser Leben, über unseren Zustand. Diese Wahrheit wird uns freimachen von all dem ganzen alten Ballast.

Durch die Liebe Gottes, das Sterben von Jesus am Kreuz und seine Auferstehung, steht uns der Weg offen zur Heilung unserer Verletzungen, zur Vergebung unserer Schuld, damit auch wir vergeben können denen, die an uns schuldig geworden sind.

Auch das ist eine Lektion, die wir lernen im Unterwegssein.

Wer Verantwortung übernimmt, der macht auch Fehler! Es wird niemals ohne abgehen.

Deshalb ist die Bitte um Vergebung und die Gewährung von Vergebung das gleiche Paar Schuhe. Du kommst nicht weit mit nur einem Schuh.

Doch Jesus wollte keinen Kuschelclub der Erretteten oder Verein der Gesättigten.

Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein, war keine Bitte von Gott an Abraham und damit auch an uns, sondern ein Befehl, ein Marschbefehl. Doch nicht aus Zwang heraus.

Der von Gott Gesegnete, kann und will gar nicht anders, als andere zu segnen.

Geht hin in alle Welt und macht zu Jüngern war nicht verbunden mit der Aussage, wenn ihr dafür Zeit oder etwas Geld übrig habt, oder wenn es deine Gefühle zulassen. Jesus sagt uns ehrlich, was auf uns zukommt, dass wir nicht überall mit offenen Armen und offenem Herzen empfangen werden. Wir werden abgelehnt, enttäuscht und verletzt werden, auch von Menschen, denen wir vertrauen.

Die Last der Arbeit, der Umfang des Dienstes wird uns manchmal schwer werden und niederdrücken.

Und in unserem eigenen Versagen und Zerbruch hören wir die Stimme von Jesus, wie er uns ruft:

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. …..

Lass dich immer wieder hineinnehmen in diesen Kreislauf der Liebe Gottes.

Nicht nur „Alle Jahre wieder“, sondern tagtäglich und zu jeder Zeit ist Gott dir nahe, mit seiner Liebe, Vergebung und der Kraft zum weitergeben und weitergehen.

Seid gesegnet.

Ich wünsche all meinen Lesern eine gesegnete Weihnachtszeit.

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Was dir an Richtung fehlt, kannst du nicht durch Geschwindigkeit wettmachen!

Eine gute und eine schlechte Nachricht.

Das Flugzeug ist ruhig unterwegs. Plötzlich erschallt die Stimme des Piloten.

Liebe Passagiere, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht.

Zuerst die schlechte Nachricht.

An Bord sind sämtliche Navigationsinstrumente ausgefallen. Wir haben keinen Kontakt mehr zur Bodenstation.

Nun die gute Nachricht.

Wir haben starken Rückenwind und sind überdurchschnittlich schnell unterwegs. Egal wohin wir kommen, wir werden schneller dort sein.

Lasst sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube.

Matthäus 15:14

Darum merke: Was dir an Richtung fehlt,

kannst du nicht durch Geschwindigkeit wettmachen!

#authentisch #ehrlich #leben

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Auch als von Gott Geliebte erleben wir Mangel in allen Lebensbereichen.

Vorbereitung für die Bibeltag.

Im letzten Teil der Bibelreihe „Muss ich denn sterben um zu leben“, geht es unter anderem auch um die Versuchung.

Die Versuchung, etwas anderes darzustellen, als es der Realität entspricht.

Jede Art von Aufgabe, die wir im Reich Gottes empfangen haben, kann nur in der Abhängigkeit von Gott und im Vertrauen darauf, dass wir Geliebte Gottes sind, getan werden.

Die „Versuchung“ wird uns deutlich zu machen versuchen, dass dies nicht reicht. Gott hat etwas vergessen.

Dieser Mangel, den du jetzt gerade erlebst kann nicht Gottes Wille sein.

Gott hat meine natürlichen Bedürfnisse vergessen, darum muss ich mir selber zum Recht verhelfen.

Weil wir keine Wundertäter sind, stehen wir auch nicht in der Gefahr, Gott durch ein Wunder nachzuhelfen.

Der Evangelist frisiert dann einfach die Bekehrungszahlen.

Die Mutter will ein besseres Bild der Familie gegen außen geben, als es der Wirklichkeit entspricht.

Der Beter sucht durch physische und psychische Phänomene ein Gefühl der Nähe Gottes.

Der Prediger wendet sich den Techniken der rhetorischen Manipulation zu.

Der Missionar stellt seinen Einfluss größer dar, als er in Wirklichkeit ist.

Auch als von Gott Geliebte erleben wir Mangel in allen Lebensbereichen.

Diesen Widerspruch müssen wir aushalten.

Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut:

beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden;

ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.

Philipper 4, 11-13

Paulus konnte sich des Mangels rühmen und er benutzt ihn nicht als Mittel zur Kollektensammlung. Er hielt daran fest, dass er ein von Gott Geliebter ist und das Gott seinen Mangel ausfüllt.

#authentisch #ehrlich #leben

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Wie kann ich dienen ohne auszubrennen?

Auszug aus der Vorbereitung zum Bibeltag am Samstag.

Dieses mal geht es um um unsere Herzenshaltung beim Dienen.

Ich komme immer wieder auf das selbe zurück.

Es geht um meine, deine Identität, als geliebtes Kind Gottes. Es geht um unsere einfach alltäglich gelebte Beziehung mit Gott.

Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich. Jesaja 26, 3

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Philipper 4, 7

Der Frieden Gottes wird mich auf der einen Seite bewahren vor dem Ausgebrannt sein, vor einem Burnout.

Der Frieden Gottes bewahrt mich auch vor Bitterkeit, wenn mein Dienst abgelehnt wird.

Aber durch den Frieden Gottes, der mich bewahrt und leitet, schaffe ich es auch mal durch Zeiten mit viel Arbeit und Herausforderungen durchzukommen.

Wenn es dich müde macht, mit Fußgängern zu gehen, wie wird es dir gehen, wenn du mit Rossen laufen sollst? Und wenn du schon im Lande, wo keine Gefahr ist, Sicherheit suchst, was willst du tun im Dickicht des Jordans?

Jeremia 12, 5

Bist du bereit zum Dienen, auch wenn du weißt das einer dich ans Kreuz liefern wird? …

Wenn du noch mehr wissen willst,

Samstag 08:30 geht’s los. 😉

#authentisch #ehrlich #leben

#Bibel #Bautzen #Bibeltag<<<
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